Teil eines Werkes 
4. Band (1851)
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Ich bin's, ſprach Friedrich, ihm die Hand reichend,Gett grüß Euch! Wahrhaftig! rief frendig der Nachtwächter aus.Gott lohn's Euch, daß Ihr bei mir einſprecht; bin ich doch nur ein armer Mann. Wo aber kommt Ihr her? Habt Ihr Hunger? Ich theile freudig mein Brod mit Euch. Laßt das, erwiederte Friedrich,ich habe Wichtigeres mit Euch zu reden. Dieſe Nacht kommen die Retter noch; ich führe ſie in die Stadt. Ja, Hans Adam, und Ihr ſollt mir behilflich ſein, ſollt mir Euer Amt ein Paar Stündchen abtreten Das darf ich nicht, ich habe dem Rathe geſchworen. Brecht Ihr Euern Eid, wenn Ihr die Stadt befreien helft von dem unerträglichſten Joche? Bernhardi beſann ſich dann ſagte er:In Gottes Namen. Wird aber auch die Stadt nicht geplündert? Nein, bei Gott nicht! betheuerte Friedrich. Kennt Ihr aber auch das Verslein: Hört, Ihr Herrn. Seid nur ohne Sorgen, gegenredete Friedrich,ich will ſchon Alles gut machen. Der alte Mann beruhigte ſich nun, und Friedrich erzählte. ihm, daß ſein alter Prediger, deſſen Küſter er geweſen, mit den Schweden wiederkehre, und er wieder ſein Küſteramt erhalten ſolle bei Sanct Peter und Paul. Dieſe Hoffnung warf einen neuen Lichtſtrahl in das arme Leben des Einſamen, und erfüllte ihn mit r Freude. Noch eine Weile beſprachen ſie u wo denn Friedrich hm, daß Lauer, Zinkgräff und die Uebrigen noch im Verließe von Stahleck ſeufzten, und manche neue Mähr von den Leiden, die die Stadt erduldet ſeit jenem Aufſtande aber auch die frohe

nun ſei es Zeit, die Mitternachtſtunde zu rufen.

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Kunde von Claren's Wohlbefinden. Bald aber mahnte der Wächter,

Friedrich hüllte ſich nun in des Wächters Rock, bedeckte ſein