ein, berechtigt zum Hochzeitſchmaus und ſichert lebenslänglichen „ Eeinfluß in der nen gegründet nilie
e Wenn man von der Kirche rechts in die Borngaſſe einbog, ſo r ſtand neben dem Backhaus am Brunnen ein ſchönes Haus. Darin e wohnte der rothe Balthes. Das Bonmot: Roth kam von den t Haaren, die jene Farbe trugen, welche man flammend nennen konnte, und die gekräuſelt waren, wie die eines Negers. Obgleich man das Sprüchwort hat:„Rothe Haare und Erlenholz wachſen auf übem Boden,“ ſo iſt's doch nicht allemal wahr. Der Balthes war e trotz ſeiner rothen Haare ein ordentlicher Mann. Er verſtand aber ß das Freien aus dem FF und hatte ein Plauderment wie ein Winkel⸗
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advocat oder ſogenannter Ferkelſtecher. Was der nicht rund brachte, blieb eckig in alle Ewigkeit. Schon gar manche recht glückliche hatte er fertig gebracht. Daher kam's, daß er aller Welt Freieks⸗ mann war und in dem Geſchäftsfache eines Rufes genoß, den er mit Keinem theilte. Sonntags Mittags ſaß der rothe Balthes am Tiſche. Vor ihm lag die große Baſeler Bibel, darin er den Text las. Seine Frau hatte das Geſangbuch. Kinder hatte der rothe Balthes nicht. Da ging die Thür auf und Barthel's Franz, der trat herein und ſagte:„Guten Tag, Cümpeer!“ Balthes, der im Sonntagnachmittagswamms und im grauen Sammtkäppchen, das mit Marderpelz verbrämt war, daſaß, grüßte: „Großen Dank!“ und rückte das Käppchen. ₰„Was bringſt du, Franz?“ fragte er.„Du kannſt bei meiner Frau reden; du weißt, ſie hört nicht gut!“ Dem wir ſo und Franz ſagte:„Cumpeer, ich W nicht viel, aber mein Vater will, ich ſoll heirathen.“ „Da hat er Recht!“ ſagte Balthes. „Da ſoll ich Euch fragen, ob Ihr mein Sre werden wolltt gegen Erkenntlichkeit.“ Dabei legte er zwei Thaler in Balthes Hand. läßt ſich hören, ſprach der Taube, als er eine Ohrſege . 2


