Teil eines Werkes 
4. Band (1851)
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alte Spielen begann wieder und währte ununterbrochen bis gegen den Herbſt. Da traf uns ein harter Schlag.

Ein Freund meines Vaters, der Rector der lateiniſchen Schule in dem nahen Städtchen war, meinte, es wäre nun Zeit, daß ich auf ſeine Schule käme, und der Vater meinte es auch, weil er eben zu wenig Zeit erübrigen könne, ſich mit mir abzugeben. Der Beſchluß wurde gefaßt, daß ich am erſten October überſiedeln und in die Schule eintreten ſolle. Ich mochte proteſtiren, ich mochte noch ſo beweglich bitten, ich mochte mich hinter die Mutter ſtecken, wie ich wollte, es blieb dabei, und die Trennniſunde rückte unerbittlich heran.

Als ich das Röschen ſagte, weinte ſie.Wer wird nun ſo ſchön mit mir ſpielen? klagte ſie beweglich. Ich tröſtete ſie, daß ich ja wohl'mal Sonntags herkäme, ſie blieb aber traurig.

Sonntag Mittags kam ſie fröhlich zu mir, als ich zuerſt am

Plätzchen war.

Ich weiß nun ein Mittel, daß du hier bleibſt, ief ſie it

ihre Händchen klatſchend, aus.. Welches denn? fragte ich eifrig und geſpannt. Setz' dich mal, ich will dir's ſagen, war ihre Antwort.

Siehſt dn, hob ſie nun redſelig an,ich hab' Etwas von

meinem Vater und meiner Mutter gehört. So machen wir's auch. Neulich haben ſie miteinander geplaudert, wie ſie ſich ſo lieb

gehabt, und ihre Eltern und Verwandte das nicht hätten haben wollen, und hätten die Mutter wegthun wollen. Da hätten ſie ſich eeerlobt und ſich geheirathet, und da hätte man ſie nicht mehr trennen So wollen wir's auch machen. Ich will deine Braut ſein und du mein Präutigan, und dann heirathen wir uns. 3 Du brauchſt dann nicht auf die Schule und bleibſt bei mir, wie

der Vater bei der Mutter. Gelt, ſo machen wir's?

Das leuchtete mir gar mächtig ein, den ich hatte ebenſo wenig 2 Luſt, Röschen zu verlaſſen, als nach dem Städtchen zu gehen, wo ich Latein lernen ſollte, und Gott weiß, was ſonſt noch Wir ſprachen nun viel hin und her, aber in der Hauptſache aren wir völlig einig. Voll he Hoffnung ſhienen

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