Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
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Ich denke, ſagte die Hoffrau,er iſt für das Kind der rechte Jung.

Das denk' ich auch. Gleich und gleich, das klappt, war des Hofbauers Meinung.Man ſoll keinen zerriſſenen Lappen auf ein neues Kleid ſetzen und nicht Kupfer zu Gold legen und die Mengefrucht kann ich nicht leiden.

Dem Pitter ſein Vater hat auch ſchon angeläutet, ſagte ſie.

Ja, mit allen Glocken, bemerkte er;aber ich denke, das Kind hat noch Zeit.

Zum Kreuz, fiel ſie ein.

Was Kreuz! rief der Hofbauer.Bleib mir mit dem Weibergeſchmuſe vom Leibe. Wenn das Heirathen ſo ein Krenz wär', möchten die Mädchen nicht ſo gerne Männer haben. Halt's Maul davon! Wie denkſt du denn, Trinchen, ſoll ich Ja ſagen, wenn er nun wirklich Ernſt macht?

Wart' erſt mal das Mailehen ab, verſetzte ſie.Da muß ſich's ja zeigen.

Still! rief da der Hofbauer und richtete ſich auch im Bett auf.Haſt du nichts gehört? Die Thür iſt gegangen!

Du träumſt mit offenen Augen wie ein Haſe, ſagte ſie

Du weißt Alles beſſer, als andere Leute und das Mädel hackt dir das Mus auf dem Kopfe, ehe du's merkſt. Wer doch ſo klug auf die Welt gekommen wär'! Ja, ich hab' auch recht, ſagte hitzig die Frau,und ich weiß, was ich weiß. Du haſt einen Floh im Ohre mit dem Hubert, und nun juckt's dich immer. Ihr Mannsleute hört halt das Gras wachſen! Ein Kaſtenmännchen gegen einen Thaler! rief der Hofbauer aus,ich hab' recht gehört! Drauf ſtieg er auf, kleidete ſich an und ſchlich ſachte hinaus. Trine lachte über den Eſel, wie ſie ihn wohl mal in Gedan⸗ ken nannte, und wartete ruhig die Unterſuchung ab. Endlich kam er wieder, warf die Thür ins Schloß, daß Trine