Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
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Rümpchen lockt und die roth getupfte Forelle, und ſie ſicher in das

Netz liefert. Die Netze wurden geſteckt, das Hebegarn zurecht gelegt und

bald begann der Fang. Das Herz hüpfte in ſeiner Bruſt. Jeder Zug war reich und voll. Ganze Bütten voll trug er der Mutter heim, daß ſie ſie koche im ſiedenden Salzwaſſer und ſie dann in die Rumpen packe. Wenn er kam mit einer Ladung, war allemal der Vorrath ſchon gepackt, und er mußte ſich wundern über die Thätigkeit der alten Mutter. Er wußte aber nicht, daß eine junge Kraft half. Annchen berſteckte ſich jedesmal, wenn er kam, und lachte heimlich, wenn der Mutter Fleiß wunderte. Zeit zum genaueren blieb ihm nicht, denn es galt und der e runde Frrelle lag bei den kleinen

er ſich über Forſchen, wie das zugehe, Fang war reich und manch Rümpchen. Als er aber zum dritten Mal zu dem Orte zurückkehrte, erſchrack er heftig Sein Feuer war ausgelöſcht und die Pfähle umgeriſſen. Als er noch ſo daſtand, über den Streich der Bosheit nachzudenken, flog ein Stein an ſeinem Kopf vorüber. Hubert war wohl eine ſanfte Natur, aber ſein Oft urplötzlich wallte es in ihm auf und dann kannte er ſich kaum. Solch ein Augenblick war jetzt gekommen. Das konnte Niemand anders gekhan haben, als Pitter, der Bösfeind, der ihn haßte, weil er wohl merkte, wie's zwiſchen Annchen und Hubert ſtand, und jetzt ſeine Abſicht, ſich Geld zu erwerben, hintertreiben wollte. Raſch wie ein Gedanke ergriff Hubert einen der Pfähle und ſprang in die Ahr. Am jenſeitigen Ufer ſprang er durch die Wei⸗ den und nicht lange, ſo ſtand er ungeſehen neben dem langen Pitter, der unermüdet nach der Stelle warf, wo er Hubert vermuthete. Wie ein Löwe warf ſich dieſer auf ihn und vor Schrecken gelähmt, hag der lange Unhold am Boden. Zwar nahm er ſeine nicht geringe raft ſchnell zuſammen, aber unter Hubert's gewichtigen Streichen nußte er die Flucht ergreifen und das Andenken war geſichert für ange Zeit, das er mit ſich hinwegnahm. N

Blut war heiß.