—
—.—————
————
Meine Tochter ſtelle*. Ihnen a Fint Braut vor!“—
Dieſe Worte ſizten die Damen und Her⸗
ren in Bewegung. Alle drangten ſie ſich gluͤckwuͤnſchend um das Brautpaar; unter ihnen Graͤfin Odrscalch, Ueberraſchung und Groll verbergend. Im Hintergrund ſah Ritter Linden truͤbſinnig nach den Gluͤcklichen. End⸗ lich trat auch er vor ſie hin, und ſprach mit bewegter Stimme:„Eliſabeth, ich bin gluͤck⸗ lich, wenn Sie es ſind! Freiherr, ich goͤnne
den Beſitz des Holdeſten— nur ihrer würdig
konnte Eliſabeth wählen!“
Der freudenvolle Brautigam umarmte den
Ritter; da näherte ſich dieſem die Matrone,
und ſprach:„Ich habe Wort gehalten: wir lernen uns naͤher kennen! Aber einen Dank, Herr Ritter, habt Ihr noch von mir zu em⸗ pfangen— wofuͤr? das iſt Euch bewußt.
Ich bitte Cuch, das Andenken aus den zit⸗ ternden Händen einer aus dem Leben Schei⸗ denden nicht zu verſchmaͤhen? es ruhet Stgen darauf!“
M


