Vater in den feſtlich geſchmuͤckten Saal, un⸗ ter eine glänzende Verſammlung von Herren und Damen, die erwartend den Ankommen⸗ den entgegen ſahen.
Blicke, aus welchen Erſtaunen und Neu⸗ gierde ſprachen, hefteten ſich auf den Unbe⸗ kannten, der geſchmuckt mit den Orden eines fremden Reichs, neben der holden Jungfrau ſich den Göͤſten mit edelem wuͤrdevollem We⸗ ſen neigte. Vor allem betrachtete man ver⸗ wundernd die hohe Geſtalt der Matrone, in der Robe von ſchwarzem Sammet, die ernſtlich und feierlich daher ſchritt; und die Dekoration
des S die von ihrer Bruſt
glänzte.—
Jetzt nahm der Freiherr den Arm der Uin⸗ bekannten, und ſie der Geſellſchaft vorſtellend, ſprach er:„Das iſt die Freifrau von Rothen⸗ burg!“— Ein heiſes Geftuͤſter erhob ſich, und einige ältere Damen fagten einander: „Giebt das Grab ſeine Todten wieder?“
„Und hier“ fuhr jener fort:„Sehen Sie den Freiherrn von Rothenburg, ihren Enkel!—


