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Der Unbekannte : Novelle / von K. Eduard von der Oelsnitz
Entstehung
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Raubern und anderm Unweſen, boten keicht Gelegenheit, ſeinem Verfahren den Anſtrich einer Sendung von Sziten der Regierung zu geben. Nicht ahndete ich in jenem Augen⸗ blick, den ehemaligen Todtfeind vor mir zu ſehenz denn durch eine funfzisjahrige Trennung und einen andern, ihm durch Adoption zuge⸗ kommenen Namen, war er mir fremd ge⸗ worden. n

So hat das dunkle Gewebe ſich gelößt, das uns Alle befangen hielt, ſeit wir leben; Wahrheit leuchtet uns und Freiheit! Und der Droſt einer ewigen Liebe, welche in ſchweren Kämpfen die laſtende Schuld von unſrer Secle nimmt, ſiegt uͤber irdiſches Weh; daß Wahn

und Verbrechen hinſinken, und das Ewige ver⸗

ſohnet wird. In meinen letzten Tagen, ſegne ich die Laufbahn, welche Du beginnſtz denn die Sonne der Gerechtigkeit iſt aufge⸗ gangen und fuhrt mich in die Heimath. Heil Deinem Siege! 6