niges Mitgefuͤhl und wohlthuende Gaben zum Opfer darbringt.— So, meine Geliebten, laſſet uns danken dem Urheber der Welt, dem
Geber alles Guten! Es iſt der hochſte
Dank, den ſterhliche Menſchen zu bringen ver⸗ mögen.“ Ambroſius hatte geendigt; das Volk drängte ſich zu ihm, ſeinen Segen zu erhal⸗ ten. Und als er die Kirche verließ, um im Sprachzimmer die vernehmen Gaͤſte, welche ſich diesmal eingefunden, zu empfangen,— rauſchte die Menge hinter ihm her, ſich unter die Zelte
und Laubhütten zerſtreuend, die auf einem
weiten Raſenplatze errichtet waren, und lange reichbeſetzte Tafeln fur das Volk enthielten. Nachdem Ambroſius die Gäſte begrußt, und für deren freundliche Unterhaltung geſorgt hatte, empfahl er ſich auf einen Augenblick der Geſellſchaft, um zu ſehen, ob auch alles in Bereitſchaft ſey, die Bewirthung der Gäſte nach Kräften zu vollbringen. Als er durch einen der Kreuzgänge kam, erblickte er einen jungen Mann in höchſt duͤrftiger Kleidung
mit blaſſem, leidensvollen Antliz. An einen
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