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Strom feierlicher Hymnen, auf dem Fluͤgel der Andacht, zu erhob und lauterte.
Nach vollbrachtem Hochamt, ſprach der Prior einige Worte der ernſten und ſinnigen Betrachtung zu den Verſammelten.
„Froͤhlicher Genuß“— ſagte er—„der ſchoͤnen Gaben, welche unſer himmliſcher Va⸗ ter uns ſchenkt, iſt ein Dank, der ihm ange⸗ nehm iſt: aber er iſt der höchſte nicht.— Freuen ſollen wir uns! Es iſt des Schoͤpfers Gebot an ſeine Kreatur, als er ihr Leben gab und des Lebens Guͤter. Aber dieſe Freude ſoll ſeyn, wie ſie wuͤrdig iſt unſterblicher Gei⸗ ſter, die ihres erhabenen Urſprungs ſich be⸗ wußt. Dieſe Freude ſoll in unſerer Seele die Flammen der reinſten und ſtaͤrkſten Liebe entzunden, auf daß wir unſern Bruͤdern und dem allliebenden Gott nahe ſind. So wird unſte Freude die ächte, reine, beſeligende, welche nimmer vergeht, und dem Himmel wohlgefaͤllig iſt: es iſt die Freude, welche dem Allerhöchſten ein geläutertes, frommes und gläubiges Herz, unſern Mitmenſchen aber in⸗


