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muthungen über den ſeltſamen Vorfall ergingen, ſo brach Fellner, der das Lachen ſchon lange nicht mehr bergen konnte, ſein geheimnißvolles Schweigen und gab ſo viel belacht als geſcholten ſeinen ſtaunenden Zuhörern die einfache Löſung des Räthſels, wie er die Rolle der dicken Agnes probeweiſe ſchon früher geſpielt und wie er allein der Urheber all des luſtigen Scha⸗ bernaks geweſen ſei. Aber er erzählte nur die halbe Wahrheit, Gertrud, die ihn mit dankbarem Herzen wol verſtand, verſchmitzt zunickend; daß er dieſe in ihrem traulichen Stelldichein mit Konrad belauſcht habe, verſchwieg er mit lobenswerthem Zartgefühl und das war auch eine Sache, die der alte Weitmos ſelbſt jetzt nicht mehr zu wiſſen brauchte.
Mitten in die allgemeine Heiterkeit fiel der Kämmerer athemlos herein. Er kam vom Bankett, das die Stadt dem Kaiſer zu Ehren auf dem Rathhaus gab, und wollte Fellner holen. Der Kaiſer wünſche ihn zu ſpre⸗ chen, ſagte er.
„Der Kaiſer?“ wiederholte Fellner und ſetzte das Glas Wein, das er eben zum Munde führen wollte, 3 beſtürzt wieder auf den Tiſch, um ſich mit allen zehn Fingern durch die geſträubten Haare zu fahren.
„Der Kaiſer“, beſtätigte Lyskirchner.„Er hat beim Bankett gehört, welche Bewandtniß es mit dem eigen⸗


