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Dache immer wohl bewahrt geweſen. Möge Dir die Fremde viel Freundliches bieten. Lebe wohl.“
Der Bucklige ſtand noch einen Augenblick wie zögernd, dann, ohne ein Wort zu erwidern, verſchwand er und ſchritt, eine Welt voll Liebe und Haß im un⸗ glücklichen Herzen, in die ſtille Nacht hinaus neuen Zielen und neuen Schickſalen entgegen.
Im Gemach, das er verlaſſen, blieb eine für Alle peinliche Stille zurück, da Jeder mit ſeinen Gedanken und Vermuthungen beſchäftigt war, die er dem An⸗ dern nicht preisgeben wollte, bis Weitmos endlich ſein Sinnen mit den Worten unterbrach:
„Der Bucklige hat mir's, glaube ich, nicht mehr verziehen, daß ich ihn neulich ſo arg ſchalt und in einer Sache ſo hart anfuhr, die er gewiß nicht verſchuldet hatte.“
Man horchte hoch auf und Weitmos erzählte nun — zum erſten Male— den Spuk, der auf ſo unbe⸗ greiflicher Weiſe neulich in ſeinem Arbeitszimmer ge⸗ haust hatte.
An eine wirkliche Geſpenſtergeſchichte wollte natür⸗ lich Niemand, auch Gertrud nicht mehr glauben, die ja die dicke Agnes heute leibhaftig neben ſich ſitzen hatte. Da ſich aber Agathe, Konrad und ſelbſt der alte Weitmos noch immer in den abenteuerlichſten Ver⸗


