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„Ich habe Dir eben einen fröhlichen Trunk bieten wollen, auf daß Du Dich mit uns freuen ſollſt.“
Aus den kleinen Augen des Buckligen ſchoß ein Strahl wilder Leidenſchaft, doch er beherrſchte ſich:
„Behaltet nur Euern Wein“, ſagte er gering⸗ ſchätzig;„vielleicht aber“, ſetzte er hämiſch und mit Nachdruck bei,„erlaubt mir heute auch ohne ihn, daß ich Euch zu einem ſo ſchönen Herzensſchatz Glück wünſche.“
Der Apotheker zeigte Spuren lebhafter Unruhe. Gertrud aber, ohne ſich aus der Faſſung bringen zu laſſen, verſetzte ruhig:
„Gewiß dürft Ihr das und Ihr ſeid von mir
herzlichſt dafür bedankt. Warum aber wollt Ihr das Haus verlaſſen?“
„Warum?“ fragte der Bucklige entgegen.„Weil ich in dieſes Haus nicht mehr paſſe; ich bin nun ein⸗ mal ein nichtsnutziger Menſch, der zum Glücke nicht taugt, und wenn ich ſo zärtliches Liebesgegirre alle Stunde um mich hören müßte, wäre mir's, als hätte ich Gift geſchluckt.“
Dabei verdrehte er tückiſch ſeine Augen. Der Apo⸗
theker aber ſagte jetzt ruhig: „Gut; wenn Du aus ſolcher Urſache ziehen willſt, ich halte Dich nicht. Sonſt wärſt Du unter meinem


