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In dem Gewölbe ward hallender Lärm laut.
Gertrud und Konrad warfen ſich bedeutungsvolle Blicke zu.
„Der Bucklige treibt es heute wieder gar zu bunt“, ſagte der Apotheker verdrießlich, indem er ſich von ſeinem Sitze erhob.„Ich muß ihm das Handwerk legen und er ſoll auch ſeinen Becher Wein haben zur Feier des freudigen Tages.“
„Ja“, rief Gertrud glücklich,„das machſt Du recht, Vater, und ich will ihm ſelbſt den Trunk bieten.“
Da trat der Bucklige unverſehens in das Gemach, über dem rothen Kleid einen ſchlechten braunen Mantel und ein kleines Bündel auf dem Rücken.
„Ich muß Euch doch den Abſchiedsgruß geben, bevor ich gehe“, ſagte er trotzig zum Apotheker.
„Biſt Du verrückt?“ fragte dieſer entgegen.
„Wollte der Himmel“, verſetzte der Bucklige höh⸗ niſch,„alle Leute wären es ſo wenig, als ich.“
„Was willſt Du mit ſolcher Rede ſagen?“ fuhr der Apotheker zornig auf.
„Nichts Schlimmes. Aber Euere Tochter habt Ihr hingegeben und mich jagt Ihr aus dem Hauſe.“
„Ich Dich?“ fragte Weitmos erſtaunt, und Ger⸗ trud ſagte freundlich:


