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Anſchlag ſo gut gelungen war, deſſen Decke aus der Hand. Kein Menſch, keine Macht durfte ihm nun mehr den Aufenthalt in der Stadt wehren oder ver⸗ bieten.
Sein Wiederſehen mit Agathen, mit Konrad, mit Gertrud war um ſo herzlicher, je überraſchender und unvermutheter es war. Jetzt ſolle ſie nichts mehr trennen, ſagten ſie, und in Freud' und Leid wollten ſie treulich fortan zuſammenſtehen. Fellner drängte, die Wohnung aufzuſuchen; dort wolle er ihnen ausführlich erzählen, wie er inzwiſchen gelebt und wo er ſich herumgetrieben habe. Wäre er jedoch aufrichtiger ge⸗ weſen, ſo hätte er geſtanden, daß es ihn durchaus ſtöre, auf Schritt und Tritt fortwährend der Gegen⸗ ſtand der allgemeinſten Aufmerkſamkeit zu ſein, und daß er es unbehaglich finde, beſtändig von dem und jenem lachend als dicke Agnes begrüßt zu werden.
Gertrud hatte indeß alle Urſache, mit Fellner's Vorſchlag nur wenig einverſtanden zu ſein. Erröthend zog ſie Konrad auf die Seite und unter Stottern ge⸗ ſtand ſie ihm, daß ihr der Vater den Auftrag gege⸗ ben habe, wenn es nun doch einmal nicht anders gehe, heute Konrad in ſein Haus zu führen, damit er aus ſeiner Hand die Tochter als Braut und zukünftige Hausfrau empfange. Der Siegeseinzug des Kaiſers


