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terndem Klang vom Goliath her um die Ecke und nun kam auch der ruhmbekränzte Kaiſer des Weges, langſam hinreitend. Voll ſcheuer Ehrfurcht blickten die beiden Frauen dem Oberhaupt des deutſchen Reichs
entgegen, aber der Kaiſer war kaum um die Ecke
gebogen, da brach der Jubelruf, der ihm entgegenge⸗ tönt war, jäh ab, ſtatt deſſen ward ringsum ſchallen⸗ des Gelächter laut, das ſich mit jedem Augenblick noch vergrößerte, und dazwiſchen riefen fröhliche Stimmen: „Die dicke Agnes die dicke Agnes!“
Der Kaiſer, dem ſolcher Ruf völlig unverſtändlich war, ſah ſich befremdet um; Agathen aber ſchoß das Blut ins Geſicht, denn ſie ſchämte ſich und dachte, daß am Ende gar ihr der Hohnruf gelte, da ſie heute zum erſten Mal wieder ſeit jenem verhängnißvollen Tage unter die Leute gegangen.
Inzwiſchen bog ſich Konrad ſpähend vor und entdeckte denn auch ſofort die Urſache der allgemeinen Heiterkeit.
„Agathe“, rief er,„ſieh dort Deinen Mann, er ſchreitet neben dem Kaiſer her und hält die Decke ſeines Pferdes feſt.“
Es war, wie Konrad ſagte. Dem Kaiſer zur Rechten ging heiter und vergnügt Fellner, die bunte Decke unter dem Sattel, welche über den ganzen
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