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men umſchlang und ins Haus führte, und der Junker warf lachend die Thür hinter ſich und den beiden zu; denn die Andern hatten ihnen von der Straße ſpot⸗ tend nachgeſchaut. O Konrad, Konrad, ich bin ein unglücklicher Mann für Lebenszeit!“
Mit dieſen Worten warf ſich Fellner dem Bru⸗ der Agathens an den Hals und brach in einen Strom heißer Thränen aus. Das kleine Männchen bebte am ganzen Körper, und auch Konrad war angeſichts der von Fellner vorgebrachten Thatſachen in unleugbarer Verlegenheit. Trotzdem fiel es ihm nicht von fern ein, an der Unſchuld ſeiner Schweſter und wenn ſie in zehnmal ſchlimmerer Begleitung geſehen worden wäre, und wenn der Schein zehnmal lauter gegen ſie geſpro⸗ chen hätte, als es in Wirklichkeit war, auch nur den leiſeſten Zweifel zu hegen.
In dieſem Augenblick und gerade zur rechten Zeit erſchien der Kämmerer Lyskirchner auf der Schwelle des Rathhauſes. Von den Fenſtern des Sitzungs⸗ ſaales aus hatte er Konrad von der Menge bedrängt geſehen und in ihm ſeinen wackern Retter aus dem Gefängniſſe der Staufer'ſchen Veſte erkannt. Denn in der That war es Niemand Geringeres als Agathens Bruder geweſen, der, ſelber ein Sohn der reichsfreien Donauſtadt, dem Regensburger Kämmerer heimlich


