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allein! Artige Geſellſchaft hat ſie ſich erwählt. Der Junker von Guttenſtein iſt bei ihr und der Domherr von Raidenbuch, der ihr wohl die Beichte abnehmen wird!“
Das rohe Gelächter der Umſtehenden entflammte den Unwillen des Knechtes aufs neue.
„Schämt Euch, Fellner“, rief er voll Entrüſtung, „in dieſer Weiſe Euer Weib und Euch ſelbſt zu ſchmähen vor mir und vor all den Leuten!“
„Iſt ſie nicht“, tobte der Schneider wieder,„vor mir und allen den Leuten mit dem Domherrn und dem Junker dort in das Haus gegangen, mein Weib, mein eigenes Weib? Und haben ſie nicht die Thür hinter ſich ins Schloß geſchlagen? Hat ſie der Gutten⸗ ſteiner nicht vorhin zu ſich auf die Bank gehoben, und hat ſich das armſelige Weiberherz nicht auch ſchon in den zwei Minuten, da ich unter den Hufen des Pfer⸗ des herumkollerte, von den Schmeichelworten des ſau⸗ beren Domherrn bethören und verführen laſſen?“
„Das lügt Ihr, Fellner, das kann nicht wahr ſein!“
„Wollte Gott, es wäre nicht wahr und Alles nur ein Blendwerk der Hölle! Wer würde glücklicher ſein als ich! Aber mit meinen eigenen Augen hab' ich es geſehen, wie der Domherr ſie mit ſeinen frechen Ar⸗


