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Damit faßte er ihn beim Arme und in einem Nu war der Knecht, der jetzt eben auf Hülfe gehofft und ſich weniger mehr vorgeſehen hatte, von den Fäuſten der nächſten Umſtehenden vom Pferde geriſſen. Nun aber ſtürzte der kleine Schneider erſt recht auf ihn los, und indem er ihm den Hals zu würgen ſuchte, der freilich von den Halsbergen genügend geſchützt war, wiederholte er aufs neue mit halberſtickter Stimme:
„Gib mir mein Weib wieder!“
Der Knecht des Staufer hatte ſich inzwiſchen von ſeiner erſten Ueberraſchung erholt; mit einem kräfti⸗ gen Griff ſchüttelte er ſich den Schneider vom Leibe und rief dann unmuthig:
„Seid Ihr toll geworden, Schwager? Statt mir beizuſtehen, fallt Ihr mich mit wüthender Geberde an und höhnt mich hier auf offenem Markte?“
„Höhnt mich Deine Schweſter nicht auch?“ ſpru⸗ delte der Schneider giftig.„Und ſeid Ihr nicht beide von einem Blute?“
„Wo iſt meine Schweſter?“ fragte der Burſche entgegen, indem er ſeiner Bewegung möglichſt Herr zu bleiben ſuchte.
„Dort“, ſchrie Fellner mit rothem Geſichte und wies gegen das Haus hin, auf deſſen Stufen ſein Weib vorhin geſtanden hatte.„Dort iſt ſie und nicht


