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und ſchön iſt ſie neulich durch Regensburg geritten! Und ich kann's dem alten Herzog nicht übel nehmen, wenn er ſein Herzogthum lieber ſeiner jugendlichen fürſtlichen Tochter hinterließ, ſtatt es denen in Mün⸗ chen als willkommenen Erbſchaftsbrocken hinzuwerfen.“
„Das verſteht Ihr nicht“, eiferte Fellner.„Der Herzog iſt ohne Stammeserben hingeſchieden— da gehört ſein Land von Rechts⸗ und Vertragswegen allein dem Münchener Herzog. Statt deſſen beſchwört er ſterbend Krieg und Kriegesnoth über das unglückliche Volk herauf; ſein Schwiegerſohn, der Pfalzgraf Ru⸗ precht, muß mit Liſt und Gewalt gegen Kaiſer und Reich kämpfen, um ſich in der Herrſchaft zu erhalten, und ſtirbt zuletzt doch eines elendiglichen Todes an der Peſt— Gott habe ſeine Seele gnädig!“ Die Umſtehenden lüfteten mit Fellner ihr Barett.„Und nun facht auch die Pfalzgräfin noch trotz ihrer Witt⸗
wentrauer die wilde Kriegsflamme immer höher an,
wenn ſie auch am Ende doch nachgeben muß!“ „Das wird ſie nicht“, rief derſelbe, der vorhin ſchon zu Gunſten der Pfalzgräfin geſprochen hatte;„ſie
bleibt die Herrin von Straubing trotz des Kaiſers
und trotz Eures Herzogs Albrecht!“ „Ihr werdet auch erſt klug“, verſetzte Fellner zor⸗ nig, indem er ſich durch die Haare fuhr,„wenn Eure
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