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„Ihr wißt es doch“, antwortete der Stadtvogt, der eben näher getreten war,„daß viele der Anhänger des Pfalzgrafen Ruprecht beim Ausbruch dieſes unheil⸗ vollen Krieges werthvolles Hab und Gut in die Stadt geflüchtet haben, weil ſie es hier für ſicherer gehalten haben als draußen mitten in den Fahrniſſen des räu⸗ beriſchen Kriegsgetümmels; das aber hat den Kaiſer baß verdroſſen, und im Zorne hat er all das Beſitz⸗ thum der Pfalzgräflichen dem Bernhardin von Stauf und deſſen Geſellen, denen er wohl von früher ver⸗ pflichtet ſein mag, zugeſprochen.“
„Dieſen Friedensbrechern und Ränkeſchmieden?“
„Eben ihnen.“
„Und der Rath will das Gut nicht herausgeben?“
„Darf er denn?“ fragte der Stadtvogt entgegen. „Soll die Stadt ſo ihrem Glimpfe und ihrer Ehre zu⸗ wider handeln, daß ſie das Gut an die habgierigen Leute hinausgibt, das lange zuvor ihren treuen Hän⸗ den übergeben und anvertraut worden iſt, ehe der Pfalzgraf in die Acht des Reiches gefallen war?“
„Das verhüte Gott, daß wir uns ſolche Schande anthun möchten“, rief Fellner.„Wer im Reiche möchte noch fürder Vertrauen zu uns haben?“
„Aber der Kaiſer beſteht darauf“, nahm der Stadt⸗ vogt beſorgt wieder das Wort,„und will es, wie er


