Teil eines Werkes 
1. Band (1874) Das Gespenst / von Hermann Oelschläger
Entstehung
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Doch, rief der Schneider wieder,darum handelt es ſich jetzt gar nicht. Wir wollen wiſſen, wo unſere beiden Rathsherrn Portner und Lyskirchner ſtecken.

Ja, fiel ein Anderer ein,wir wollen wiſſen, wer ſie ſo frech am hellen lichten Tage weggefangen hat.

Mitten noch im Weichbild der Stadt! ſchrie ein Dritter.Mitten im Frieden und ohne daß er die Fehde vorher angeſagt hat!

Wir wollen keine geheime Sitzung des Rathes, erklärte Fellner.Wir wollen Alles wiſſen, und ob es wahr iſt, daß der übermüthige Staufer ſich wirk⸗ lich an den Rathsherrn vergriffen hat, wie man er⸗

Ja, es iſt wahr, riefen ihm einzelne Stimmen aus der Menge zu.

Wir wollen es aber vom Rathe ſelbſt hören, Ihr Leute, fuhr Fellner wieder los;verſteht Ihr? Vom Rathe ſelbſt, und wenn es wahr iſt, ſo ſoll die ruch⸗ loſe That geſtraft und der Staufer in ſeinem RNeſt berannt werden, damit fortan unſere Freiheit und unſer Leben nicht von jedem frechen Junker gefährdet werde.

Was nur den Staufer zu ſolchem Frevel getrie⸗ ben haben mag? fragte einer kopfſchüttelnd.