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Dieſe wenigen Worte ſchnellten den edlen Doctor in die Höhe.
„Langenmeyer?“ rief er.„Was wünſcht er?“
„Er wünſcht das Buch, das Sie eben ſchreiben, in Verlag zu nehmen.“
Doctor Anſelmus ſchob eilfertig den Riegel zurück, öffnete handbreit und ſteckte ſein freudiges Geſicht durch die Spalte, der gegenüber Heinrich ſtand.
„Was Sie ſagen, iſt wahr?“ rief er.
„Ich habe“, entgegnete Heinrich und griff in die Seitentaſche ſeines Fracks,„Ihnen bereits den Con⸗ tract zur Einſicht vorzulegen.“
„Geben Sie“ rief Doctor Anſelmus, die hagere Rechte herausſtreckend.
„Wollen Sie ſich“, bemerkte der Andere,„nicht ge⸗ fälligſt in das Zimmer bemühen?“
Der Gelehrte trat ein, haſtig überflog er den für ihn in allen ſeinen Bedingungen glänzenden Contract⸗ entwurf; er wäre in ſeiner Freude dem Anbeter ſeiner Nichte faſt um den Hals gefallen.
„Wie kommen Sie dazu?“ fragte er endlich.
„Ich habe Ihnen ſchon geſagt, daß ich meiner Ver⸗ hältniſſe wegen die letzte Woche in der Hauptſtadt war. Ich ging bei Langenmeyer vorbei und mir fiel ein, daß es Ihnen gewiß angenehm ſein würde, für das


