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fache Wahrheit ſeiner Geſchichten gebunden iſt, ſeinen Leſern Täuſchungen zu bereiten.
Auf der andern Seite iſt nicht zu leugnen, daß da⸗ durch der Schluß dieſer ſchlichten Hiſtorie bedeutend beeinträchtigt und namentlich in einer Weiſe tragiſch zugeſpitzt worden wäre, die den von einfältigem Humor nicht ganz freien Ton durchaus als ungerechtfertigt würde erſcheinen laſſen. Zudem iſt auch noch zu be⸗ merken, daß der Held dieſer ſchmuckloſen Erzählung, eben der viel und nicht unrühmlich genannte Doctor Anſelmus doch wahrhaftig nicht verdiente, ſo jäh und ſchreckensvoll von dieſer Erde hinweggerafft zu werden. Die in überwiegender Zahl vorhandenen guten Seiten dieſes ehrenwertheſten aller Poeten und Privatdocenten werden keinem der vielen Leſer entgangen ſein, und wenn Doctor Anſelmus ſich diesmal und gegenüber ſeiner Nichte Dora eine kleine Schwäche hat zu Schulden kommen laſſen, ſo iſt wenigſtens der Autor ſo ehrlich einzugeſtehen, daß er der Allerletzte iſt, der um des⸗ willen auf ſeinen Helden einen Stein wirft.
Kurz und gut und Alles in Allem genommen, ſo ſcheint es nur erfreulich, daß Doctor Anſelmus über dieſe ſchreckliche Kataſtrophe glücklich hinübergekommen iſt, wenngleich die Aufregung, der er ſich, in ſein Zim⸗ mer zurückgekehrt, preisgegeben fand, eine ſo gewaltige


