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wandte ſie ſich wieder ab und ging, wie um ihrer Be⸗ wegung Herr zu werden, im Zimmer auf und ab.
Endlich blieb ſie vor mir ſtehen und ſagte:
„Ja, Du haſt Recht, laß uns ruhig und beſonnen reden.“
Sie war ganz gefaßt, ſie ſprach mit feſter und klarer Stimme, kein Menſch hätte ihr mehr die Leiden⸗ ſchaft anſehen können, der ſie vorhin unterliegen zu wollen ſchien.
„Ich habe es“, begann ſie,„Dir ſchon geſagt, wie ich ahnte, daß es ſo kommen werde. Ich kenne Dich zu gut und wußte, daß Du Dich trotz oder vielleicht gerade wegen aller meiner Liebe für Dich nicht eher beruhigen würdeſt, als bis es Dir gelungen ſein werde, mich dauernd an Dich zu feſſeln. Mit welcher Angſt, mit welcher Pein, mit welcher Sorge mich dieſer Ge⸗ danke erfüllte, vermagſt Du Dir nicht vorzuſtellen. Ich hätte zu Gott beten können, daß er jenen Augenblick immer und immer verſchieben möge, jenen Augenblick, von dem ich wußte, daß er kommen und daß er uns auf immer trennen werde.“
„Das kann nicht ſein!“ rief ich in höchſter Seelen⸗ angſt; aber ſie wehrte mich ab und fuhr dann fort:
„Du haſt meine Warnung nicht beachtet; vor lan⸗


