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des Beſitzens verbindet. Dazu däuchte mir, dem ein⸗ fachen Studenten, die von Cavalieren und Offizieren umflatterte und umworbene Schauſpielerin zu hoch zu ſtehen. Aber ihre Perſönlichkeit übte einen unwider⸗ ſtehlichen Zauber auf mich aus, ihre Erſcheinung hielt mich feſt, und ich dachte nicht im entfernteſten daran, jener unſchuldigen Neigung zu widerſtreben, die mich in ihre Nähe zog und die mir die uneigennützigſte, wunſch⸗ und begehrfreieſte Theilnahme einflößte.
Ein paar Mal ſchon war es mir vorgekommen, als ob der Blick Marion's während ihres Spieles mich geſtreift hätte, ja, wenn auch nur ſekundenlang, an mir haften geblieben wäre. Das hatte mich immer tief erſchreckt, und wenn ich mich auch täuſchen konnte, ſo lag doch zugleich die Möglichkeit nicht weit, daß Marion mich, der täglich das Theater beſuchte, zuletzt bemerkt habe und daß es ihr namentlich nicht ent⸗ gangen ſei, wie ich gerade den Scenen, in welchen ſie auf der Bühne beſchäftigt war, meine hit Theil⸗ nahme ſchenkte.
Ich hatte mich gleichwohl getäuſcht; bei einiger Aufmerkſamkeit mußte ich die beſchämende Entdeckung machen, daß der Blick Marion's nicht mir galt, ſondern einem Herrn, der drei oder vier Plätze von mir ent⸗ fernt ebenfalls vorn an der Parquetbrüſtung ſaß. Der


