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chronik, die unabweisbar ſind— wahrhaftig, ich habe keine Zeit, den Morgen zu verträumen.“
Dora zuckte mit den Achſeln, ſie wußte nichts Beſ⸗ ſeres mehr vorzubringen.
„Ich will einmal verfuchen“, ſagte ihr Oheim nach einer Weile mürriſch,„ob ich an meiner Erzählung weiter ſchreiben kann. Du, nimm hier das Manuſcript, das ich heute Nacht fertig gebracht habe. Du wirſt Intereſſe an der Abhandlung nehmen, und ſo gönne ich Dir gern die Freude, mir eine Abſchrift davon zu machen.“
Dora lächelte und begab ſich mit der Handſchrift des Gelehrten in ihr Zimmer zurück, wo ſie ſich ſo⸗ gleich an die aufgetragene Arbeit machte. So verging der Vormittag in ſeinem weitern Verlaufe ruhig, und Doctor Anſelmus äußerte nach dem Eſſen den Wunſch, zu ſchlummern und die verſäumte Ruhe der Nacht nach⸗ zuholen.
Dora ſchien durch dieſe Abſicht ihres Oheims ſehr erfreut zu ſein, ſie beſtärkte ihn noch darin und zog ſich alsbald in ihr Zimmer zurück, deſſen Thür ſie nur angelehnt ließ, ſodaß ſie ſich leicht die Gewiß⸗ heit verſchaffen konnte, ob ihr Oheim zur Ruhe gegan⸗ gen ſei.
Endlich ſchien dies der Fall zu ſein und ſie glaubte


