Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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dürfen, ſollte nicht mehr das Recht haben, ſeine Ci⸗

garrenreſte auf den Boden zu werfen, ſollte täglich zur beſtimmten Zeit mit Dora frühſtücken. Dazu kam das ewige Lachen und Scherzen des Mädchens, das der Gelehrte, und wenn er alle Thüren hermetiſch ver⸗ ſchloſſen hätte, durch drei Zimmer zu hören vermochte und das ihn aus ſeiner miſanthropiſchen Laune hätte bringen können! Alles das verſetzte ihn dergeſtalt in eine nervöſe Aufregung, daß jeder Verſuch, zu arbeiten und Doctor Anſelmus brannte vor Begierde, ein neues ruhmbringendes Buch in die Welt zu ſchicken vergeb⸗ lich war, und daß er ſich endlich von der Gegenwart ſeiner Nichte wieder frei zu machen beſchloß, indem er ſie trotz Thränen und Bitten bei einer befreundeten Familie unterbrachte und ihr nur als beſondere Gnade zugeſtand, ihn von Zeit zu Zeit in ſeinen ſtaubigen, bücher⸗ und ſchriftenbedeckten Räumen beſuchen zu dürfen.

Leider war nur wenig damit geholfen, denn des Doctor Anſelmus nervöſe Aufreizung dauerte trotz alle⸗ dem und alledem fort. Vermöge ſeiner ſenſitiven Natur bildete er ſich nun ein, Dora könne jeden Augenblick bei ihm eintreten; obgleich ſie ſtraßenweit von ihm entfernt war, hörte er ſie doch beſtändig neben ſich lachen und ſcherzen, und obgleich ſie ſeit ihrer Entfer⸗