tung derjenigen beizutragen, denen er auf ſeinem Wege begegnete.
Er hätte Gelegenheit gehabt, den Mangel an duld⸗ ſamen und ausdauernden Freunden durch einen Um⸗ gang zu erſetzen, um den er von Manchem beneidet worden wäre. Aber er war es ſelbſt geweſen, der ſich deſſelben beraubte, als er es für gut fand, ſich von ſeiner Nichte Dora, einer Waiſe und dem anmuthigſten und lieblichſten aller Mädchen, zu trennen.
Dora hatte ihren Vater, eben des Doctor Anſelmus Bruder, ſchon frühzeitig verloren und war nach ihrer WMutter Tod in das Haus ihres Oheims gekommen, dieſem die Wirthſchaft zu führen. Aber das that nur ein paar Wochen gut. Das Mädchen brachte in ſeinem Haushalte, wie wenigſtens Doctor Anſelmus glaubte, Alles durcheinander, ſtellte Alles auf den Kopf, ver⸗ räumte alle Dinge und konnte den Gelehrten ſchließlich zur Verzweiflung treiben, wenn ſie nur Ordnung in ſeine Junggeſellenwirthſchaft zu bringen verſicherte. Dretor Anſelmus fand nichts mehr; er ſollte ſeine Lampe jedesmal, wenn er ſie gebraucht, auf den Ofen ſtellen, ſodaß er dieſelbe am nächſten Abend vergeblich unter dem Tiſch ſuchte, wo ſie auch nach den Begriffen anderer Menſchen nicht hingehörte. Er ſollte ſein Petſchaft nicht mehr als Pfeifenſtopfer benutzen


