Teil eines Werkes 
1. Band (1870)
Entstehung
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wo der Rector ſeinen eigenen Eingang auf dem zwiſchen Schule und Kirche geebneten adligen Kirchhof hatte, deſſen Erbbegräbniſſe für nur zwei Patronatsfamilien ſich ſelten für einen neuen Heimgegangenen öffne⸗ ten. Der freie, luftige, ſonnige Platz war um die Grabſteine mit weißen und rothen Roſen bepflanzt, von ein paar Bäumen beſchattet und ſo eine Art Gar⸗ ten gleich am Hauſe.

Die Beſoldung war außer dem üblichen Natural⸗ einkommen freilich weder hoch noch ſicher, alſo daß die alte Obſtfrau wohl behaupten konnte, das wäre ſo, damit die Schulmeiſter nicht nur ihrem Amte leben, die Leute nicht zu klug machen ſollten es waren meiſt Accidenzien. Der Pfarrer hatte indeß berechnet, daß die Stelle eine der beſten jener Gegend und für be⸗ ſcheidene Anſprüche ausreichend, auch noch durch Pri⸗ vatſtunden und dergleichen zu erhöhen ſei; und damals kam man dort damit auch genau dreimal ſo weit, wie jetzt mit dem Gleichen.

Der Rector ging ſehr ehrlich zu Werke. Er ſchrieb Pbilippinen Alles, wie es war, und ſtellte ihr frei, zu rückzutreten, wenn ihre Angehörigen es für ihr Beſtes erkennen würden.

Darauf ging Heroine zu ihrem Papa und bat um Erlaubniß, eine auswärtige Freundin beſuchen zu dür⸗