Teil eines Werkes 
1. Band (1870)
Entstehung
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In den Ferien ſah der neue Informator dann Philippine wieder, einmal ſogar in der Jasminlaube ſeines Vaterhauſes, wo ſie ſich den Dorfkirchhof be⸗ ſehen und bei den Alten plaudernd ſitzen geblieben war.

Wollen Sie einen eigenen Herd, lieber Sternd⸗ fragte eines Abends heimkehrend der Principal.Ich habe in Ihrem Pulte hier einmal eine lange Locke geſehen, die nicht auf Ihrem Blondkopfe gewachſen iſt, in den letzten Jahren auch geheime Correſpondenz be⸗ merkt, und da unten, ſieben bis acht Stunden thalab⸗ wärts, iſt die erſte Lehrerſtelle vacant, für welche ich heute einem der Herren Patrone Sie beſtens empfohlen habe; alſo melden Sie ſich, wenn Sie wollen.

So war dem ſchönen, überall beliebten Friedrich wieder ganz von ſelbſt die neue Erhöhung gekommen. Siehſt Du, ſagte der erfreute Onkel,da biſt Du wahrhaftig ſchon mehr wie Dein Vater! Haſt nun die Pfarre, mußt Dich aber vorſehen mit der, welche Dir darin das Leben verſüßen, aber auch verbittern kann, wer weiß wie ſehr!

Verſüßen, Herr Pathe! lächelte der neue Rector.

Ja, das denkt Jeder, der freit, ſonſt würde er's ja bleiben laſſen. Du denkſt an Philippine iſt ein hübſches, achtbares Mädchen, aber ſo oft ich weiß, hat