Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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für mich hatte, malte ich mir das Bildchen weiter aus, und zuletzt kam der verwegene Gedanke, es Ihnen zu ſagen, ein Fünkchen in die Aſche zu werfen, und ich hatte keine Ruhe, bis es nun geſchehen iſt.

Während dieſer Worte war ein leichtes Roth in die Wangen des Grafen getreten; er begann im Zimmer hin und her zu gehen. Nach einer Weile blieb er wieder vor dem Diener ſtehen.

Höre, Detlev, Du wirſt wohl thun, Dir etwas Anderes auszubitten.

Nein, gnädigſter Herr, es bleibt beim Vertrage, und bin ich ganz zufrieden damit. Mir iſt ganz leicht zu Muthe; das Geheimniß iſt herunter von der Seele und die Sorge drückt mich auch nicht mehr darum, daß ich's geſagt habe. Da habe ich Ihr Wort, was ſo gut iſt wie eins aus der Bibel. Und weil der liebe Gott auch noch ein Wörtchen drein zu reden hat, es alſo immer noch ſchicken venn, wie ich möchte, bin ich eben ganz zufrieden in mir und danke ganz gehorſamſt für gnädige Aufnahme..

Er verbeugte ſich tief und ging.

Der Gräf blieb ſtehen und ſah ihm nach während es wie Rührung über ſeine Züge ging.

Detlev, die treue Seele, hatte eben ausgeſprochen, was er und Margarethe ſtumm gefühlt hatten, als an