Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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jenem Sommerabend der Wagen mit den Kindern und ihrem Schutzgeiſt wieder davongefahren war. Beide hatten ſie demſelben ſtill und wehmüthig nachgeſehen, ſolange ſie ihn ſehen und hören konnten. Zu der lebhaften Erinnerung daran geſellten ſich jetzt noch andere, während Joſeph wieder hin und her ſchritt: wie er ſelbſt das Familienleben für das be⸗ glückendſte hielt und wie oft die Sehnſucht danach ihn beſchlichen hatte, wo er auch war; wie er an jenem Weihnachtsabend ſich ſo einſam gefühlt, als Ludwig ihn beſucht und die Reiſe im Schneewetter verordnet hatte, ihn zu heilen. Dann trat das Bild der Wahrſagerin vor ſeine Seele und der Geburtstags⸗ Labend mit ſeinem Weh und Troſt, ſeinem Dunkel und Licht, und die Worte ſeiner Tante, als er ihr davon erzählt, und das Gefühl von Frieden und Seligkeit, welches in dem vollen Wagen über ihn gekommen war. Lange und verlangend ſchaute er wieder auf des Rings verwaiſten Platz und fühlte, daß er innerlich dem Diener ſein Wort nicht werde halten können, zu denken, er habe nichts geſagt. Das Fünkchen fand Geſellſchaft in der Aſche; dieſelbe begann ſich zu erwärmen.

Ende des zweiten Bandes.

Druck von Bär& Hermann in Leipzig.

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