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„Sie, gnädigſter Herr Graf.“
„Ich? Und das wünſcheſt Du? Und ſo ſehnlich, daß Du hernach gar nichts mehr bitten willſt?“
Der Blick des Grafen hatte ſich auf den Diener geheftet, als wolle er unterſuchen, ob es bei dieſem etwa nicht ganz richtig ſei.
Detlev war unter dieſem Blicke ganz blaß geworden und ſah ſich nach irgend einem Halt um. Der Graf kam ihm doch wieder zu Hülfe.
„Es iſt Dir alſo zu einſam bei mir?“
„Nein, nein, behüte— mir nicht.“
„Aber Menſch, wie kämſt Du ſonſt auf ſolche Hirn⸗ geſpinnſte!“
Detlev athmete auf.
„O gnädigſter Herr, ganz einfach. Das ſchreibt ſich noch vom Marienthale her, als wir der Gräfin Tante entgegengefahren waren und hernach die Kinder und die Bonne von drüben, vom Herkn Baron, mit heim⸗ genommen hatten. Sehen Sie, als ich mit dem vollen Wagen hier vorfuhr, da war ich ganz glücklich, und als ich hernach die Hälfte wieder fortfahren mußte, da war mir's ganz traurig zu Sinne, und ſeit der Zeit mußte ich immer daran denken, wie ſchön es geweſen wäre, wenn ſie alle im Wagen unſer waren und daß wir's doch ſo haben könnten! So oft ich eine Minute


