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er jetzt gar ſelbſt hin wollte, trat ſie ihm entſchieden entgegen.
„Ein guter Geſchäftsmann muß die glücklichen Chancen benutzen und eine ſolche iſt der Tod des Onkels für Dich. Um ſeinetwillen wäre es ſchwierig geweſen, Dich von jener Jugendliebe, ſagen wir Ingendverirrung, loszumachen. Jetzt iſt es leicht und ich bemerke Dir, daß ich eine ganz andere Wahl von Dir etwarte und zu erwarten auch berechtigt bin. Warum willſt Du weniger Anſprüche machen als andere junge Männer, die Dir perſönlich und ſonſt nachſtehen? Iſt nicht an Dich ebenſo viel gewendet worden wie an ſie? Und wozu hätteſt Du Dich in der Welt umgeſehen, wenn Du nicht benutzen willſt, was Du da gelernt haſt? Du biſt aus guter Familie und von ſeiten Deines Vaters nicht arm, denn er ſoll hübſch geſammelt haben. Ich wüßte hier wele hübſche und reiche Mädchen, wo Du anklopfen kannſt. Mein Vermögen iſt größtentheils für Eure Erziehung draufgegangen und Louiſens Partie nicht ſo ausgefallen, wie ich wünſchte. Du biſt es alſo, auf dem meine Hoffnung ſteht, Du mußt mir ein ſorgenfreies Alter bereiten, und das geht nur mit einer reichen Frau.“
Hermann war nachdenkend und ſchwankend geworden. Seine Mutter fuhr fort:
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