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gewinnen könnte, welches ja auch ſchon vergeben ſein.
kann, ſo werde ich mich doch als ihr Freund und Ritter zu behaupten wiſſen und nicht dulden, daß dieſes ſeltene Blümchen ohne weiteres dahin verpflanzt wird, wo es nur nützen ſoll.“
Hier war Madame Riemer im Hauſe von der Pa⸗ ſtorin entdeckt und dadurch das Geſpräch unterbrochen worden. Die beiden Studenten erſchienen in der Thür, zu ſehen, was es gebe, wurden vorgeſtellt und erregten ſo großes Wohlgefallen bei dem neuen Beſuche, daß Madame Riemer auch den Abend dablieb. Sie wollte
bald wieder in die gemeinſchaftliche Heimat der Paſtorin
reiſen und erbot ſich zu Aufträgen an die dortigen Verwandten. Ferner brachte ſie Grüße aus der vom Pfarrer verlaſſenen Gegend, erzählte Neuigkeiten und darunter, als Johanna einmal hinausgegangen war, auch die, daß der Calculator ihres Wohnortes geklagt, wie ſchmerzlich ihm der Ausgang nach der Pfarre von A. jetzt fehle; wie er denſelben nur als eine liebe Ge⸗ wohnheit betrachtet, weil der Pfarrer ſein alter Freund ſei, wie aber nun auch die Kinder und beſonders Jo⸗ hanna ihm ans Herz gewachſen wären, wie er ſich ganz vereinſamt fühle und, trotzdem daß er als angehender Hageſtolz gelte, ſich doch zum Gegentheil entſchlie⸗ ßen könnte, wenn Johanna ſeine Gefährtin zu werden
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