Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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hauſes brachten, welcher ſelbſt Cäcilie angenehm anwehte, belebte und ſie ihre Leiden vergeſſen ließ, ſoweit das möglich war.

Der eine war ein großer, blühendfriſcher junger Hekonom, der andere ein hinreißend intereſſanter Natur⸗ forſcher mit langem braunem Haar, einem regelmäßig und edel geformten, etwas blaſſen Geſicht mit großen, dunkelgrauen, eigenthümlichen Forſcheraugen, bald ernſt ſinnend, bald voll Laune und Uebermuth. Als er ein⸗ mal, von einer Streiferei durch die Stadt ſehr heiter zurückkehrend, dem Pfarrer begegnete, welcher einem Todten das letzte Geleit gab, ward er ſofort tief ernſt, nahm ſeinen mit einer Roſe geſchmückten runden Strohhut unter den Arm und ſchloß ſich ſtill dem düſtern Zuge an. Dem Pfarrer hatte das ſehr ge⸗ fallen.

Am letzten Nachmittag ſaßen die Zwei unter dem einzigen Baume des kleinen Hofes und ſprachen von Johanna, als Madame Riemer in die Hausflur trat und den fremden Stimmen lauſchend ſtehen blieb.

Ich wollte, wir könnten öfter hierher kommen ſagte der HDekonom.Der Paſtor iſt ein prächtiger Mann und Johanna, ſeine Tochter ich glaube, ich kann ſie nicht wieder vergeſſen.

Hm, was gefällt Dir ſo ſehr an ihr? fragte mit