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oft auch ohne daſſelbe, als Geſchenk, das Beſte gegeben, hier fragte kein Menſch darnach und ſie mußten ſich mehr einrichten, mehr entbehren, um auszukommen, als dort, wo ſie weniger baare Einnahme hatten. Die Wohnung lag nach Norden, war daher den größten Theil des Jahres ſonnenlos, alſo kalt; Garten und Ausſicht fehlten, denn über der Straße drüben richteten ſich die Häuſer noch höher auf als die Pfarre ſelbſt. Wie unbehaglich fühlten ſich alle in der ungewohnten, ungeſunden Wohnung, wie ſchwer konnten ſie einge⸗ wohnen! Die mit Rauch und Dünſten aller Art ver⸗ ſetzte Stadtluft lag ſchwer auf Manuel's ſchon ange⸗ griffener Bruſt, der Lärm, das Rennen, Fahren, Raſſeln, Summen und Schreien that ſeinem feinen Gehör weh, erſchwerte ihm das Studiren, ſcheuchte den Schlaf, den er hier ohnedies ſchwerer fand und ſpäter ſuchen konnte, weil es in der Stadt ſo Brauch iſt. Alles das und noch manches Andere, die veränderte Koſt und com⸗ plicirte Lebensweiſe überhaupt wirkten nachtheilig auf des Pfarrers ſchon erſchütterte Geſundheit, auf ſeinen feinen, empfindlichen Organismus. Klagte doch ſelbſt Ulrike bald über Kopf⸗, bald über Nerven⸗, bald über anderes Weh. Freilich war daran bald dies, bald jenes ſchuld, ſie hatte ja wieder ſoviel gefunden, was ſie ärgerte; aber daß man in der Stadt war, war ſehr


