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Ferner war ein Verwandter von ſeiten ſeines Va⸗ ters gewillt, ſein Kapital mit Hermann zu wagen, ſobald derſelbe ſich die nöthige Kenntniß, Einſicht und Erfahrung angeeignet haben werde, und zu dieſem Behufe ging er eben weiter in ein bedeutenderes Hand⸗ lungshaus. Mit großem Vergnügen malte er ſich mit Manuel aus, wenn er ſelbſtſtändig ſein, ſich den eigenen Herd gegründet haben werde, und wie ihn dann der Onkel recht oft beſuchen müſſe.
„Wie wollen wir Dich dann hätſcheln und Dir's behaglich machen, ich und Johanna!“ ſchloß der junge Mann freudig erregt.
„Ich glaube Dir, Hermann, und weil ich Dich lieb habe und achte, weil Du mein Vertrauen beſitzeſt, kenne ich keinen größern Wunſch, als mein liebes Kind in Deine Hand zu geben. Gerade darum muß ich Dich aber auch aufmerkſam machen, daß Johanna's Mitgift ſehr unbedeutend ſein wird, was mir um Deinetwillen ſehr leid thut, ſich aber nicht ändern läßt. Es wird jetzt, beſonders in der Geſchäftswelt, Mode, auf Geld zu ſehen, darum halte ich es für meine Pflicht, Dir das zu ſagen.“
Sie ſtanden am Fenſter, welches in den Garten ging; unten ſchnitt Johanna geſchäftig grüne Suppen⸗
kränter ab. Hermann legte dem Onkel die Rechte auf . 15


