in Geſchäften berühren werde, während Manuel's neues Domicil ganz aus dem Striche lag. Sie mußte über⸗ haupt und beſonders aus den vorigen Gründen eher wiſſen, wo ihr Sohn ſei und wohin die Correſpondenz gehen müſſe, als die abgelegenen Manuels, und zuletzt forderte ſie die Erfüllung dieſes Anerbietens geradezu als Genugthuung für ſich und das bisher verſäumte Vertrauen. Sie fügte hinzu, daß ſie dabei allerdings noch die Nebenabſicht habe, eher eine Nachricht für ſich von ihrer Schweſter zu bekommen, daß dieſelbe aber Niemand ſchaden und er ihr alſo um ſo eher ihren Wunſch erfüllen werde. Hermann fand keinen Grund, nein zu ſagen, reiſte froh und zufrieden ab und kam im wahren Sinne des Wortes glücklich bei Johanna an.
Er fand auch keinen Grund, vor ihren Aeltern ein. Hehl aus ſeiner Liebe zu machen. Er ſagte der Tante Ulrike offen, was ihn ſchon wieder hergeführt, er er⸗ zählte Johanna von dem Uebereinkommen mit ſeiner Mutter und ſprach mit dem Onkel, welchen er ſehr liebte, über ſeine Pläne für die Zukunft.
Da war es zuerſt beſprochen geweſen, mit van Jven ein Compagniegeſchäft zu errichten. Weil derſelbe aber zu einem Onkel nach Amerika beſchieden war, welchen er beerben ſollte, mußte dieſer Plan auf ungewiſſe Zeit
ſiſtirt werden.
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