Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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rung, wie ſie Glaubenseifer und Thatendrang in ihm entzündeten. Jayme Ferrer blieb ſo ruhig wie zuvor und ſagte:

Ich habe meinen letzten Willen auf dieſem Perga⸗ mente niedergeſchrieben. Darf ich von Eurer Gnade hof⸗ fen, daß Ihr ſtreng über deſſen Vollziehung wachen wollt, wenn ich nicht mehr bin?

Er hatte eine Schriftrolle unter ſeinem Mantel hervorgezogen und überreichte ſie dem Cardinal. Dieſer nahm ſie an, warf einen flüchtigen Blick darauf und ſprach dann gelaſſener:

Ich verſpreche es Dir. Und Du forderſt als Ge⸗ gengabe von mir, daß ich mich für den Sohn des Admi⸗ rals beim Könige verwenden ſoll?

Ich hoffe es von Eurer Huld, antwortete Fer⸗ rer, indem er mit dem Ausdrucke äußerſter Beſcheiden⸗ heit tief ſein Haupt neigte.Es iſt eine große Verän⸗ derung eingetreten. Das Benehmen des gegenwärtigen Statthalters von Indien hat in der letzten Zeit ſo ſehr das Mißfallen Don Juan de Fonſeca's erregt, wie es früher ſeine Billigung erhielt.

Ich weiß es, verſetzte Limenes.

Er iſt geneigt, ihn abzurufen, ſetzte Ferrer hinzu, und wenn noch in Caſtilien die Gerechtigkeit zur That