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me, durch welche würdige, unbemittelte Studirende unter⸗ ſtützt werden können.“
„Du erfüllſt meine Seele mit Ueberraſchung,“ ſprach der Cardinal aufgeregt.„Du biſt ſtolz in Deiner Beſchei⸗ denheit, denn anſtatt etwas für Dich zu erlangen, willſt Du mir noch mehr zu dem geben, was ich ſchon von Dir erhielt.“
„Ich weiß, daß Ihr noch außerordentlichere Unter⸗ nehmungen vorbereitet,“ entgegnete Ferrer,„und daß Ihr zu dieſem Eure vielen Einkünfte ſpart und aufhäuft. Es kann alſo mein geringes Schärflein dienen, Euch das erſte große Vorhaben zu erleichtern. Ich bin ein Mann des Studiums, und darum wie Viele meines Gleichen beſonders dabei betheiligt.“
„Du redeſt wahr,“ ſprach der Cardinal.„Wenn auch meine Mittel groß ſind, ſo reichen ſie dennoch nicht aus, um alsbald ſchon das heilige Grab wieder für die Chriſtenheit zu erobern. So will ich denn nicht zaudern, ſie zu einem andern Zweck zu verwenden, der näher liegt und Gott gleich wohlgefällig iſt. Ich will an der Spitze ſtreitbewehrter Schaaren nach Afrika hinüberdringen und die Fahne des Kreuzes unter den Ungläubigen erhöhen, auf daß ſie vor ihr niederſinken und ſie als die Führerin zum ewigen Heil im Staube verehren!“
Seine Augen glühten in einer faſt wilden Begeiſte⸗


