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Gicht befiel ihn abermals, doch war ſeine geiſtige Kraft nicht geſchwächt. Er vollzog noch einen Nachtrag zu ſei⸗ nem letzten Willen, in welchem er verſchiedene frühere Verfügungen beſtätigte und dadurch wie immer ſonſt— die Sorge an den Tag legte, ſeinem ehrenvollen Na⸗ men eine ewige Dauer zu geben.
Der Himmelfahrtstag des Jahres 1506, der zwanzigſte Mai, war hereingebrochen. In einem Ge⸗ mache des Gaſthofes, den er in Valladolid bewohnte, lag Columbus auf ſeinem Sterbebette. Der einzige Schmuck dieſes dürftig ausgeſtatteten Raumes waren die Ketten, welche auch hier an der weißgetünchten Wand hingen. Dieſe Ketten waren der einzige wirkliche Lohn, der ihm für eine der größten Unternehmungen wurde, welche jemals die Kühnheit des menſchlichen Geiſtes ausführte. Der Großadmiral des Weltmeers nahte ſich ſeiner letzten Stunde, vergeſſen vom Könige, von den Großen, von dem ganzen Volke, dem er das Geſchenk eines Welttheils gemacht hatte. Das dunkle Gewand der Franziskaner, was er ſchon früher zuweilen trug, umhüllte ihn auch jetzt. Demüthig wie dies Kleid war ſeine Seele, bereit vor den ewigen Richter zu treten, deſſen Gebote zu er⸗ füllen er nach ſeinen beſten Kräften geſtrebt hatte. Seine Söhne und ſeine Brüder umgaben ihn, denn auch Ja⸗ copo hatte auf die erhaltene Nachricht von der zunehmen⸗


