Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Volke mit unbegrenzter Begeiſterung empfangen; wie einſt Columbus, ſo war nun er der Gegenſtand der un⸗ getheilteſten Aufmerkſamkeit. Aus den entfernteſten Ge⸗ genden ſtrömten Menſchen herzu, welche einen Blick von dem Helden erhaſchen wollten, deſſen Thaten in Geſän⸗ gen und Erzählungen in ganz Spanien verherrlicht wur⸗ den. Der frohlockende Zuruf des Volkes begrüßte ihn und die ihm folgenden Offiziere, welche an ſich und ihren Pferden die reiche Beute ihrer italieniſchen Siege tru⸗ gen. Ein feierlicher Empfang und ein ſehr gnädiges Be⸗ nehmen vom Könige wurden auch ſein Theil. Dann aber mußte auch er Doppelzüngigkeit, kleinliche Chicanen und zuletzt ſchnöde Undankbarkeit erfahren.

Heute lagerte ein faſt düſterer Ernſt auf ſeinem ed⸗ len Antlitze, auf ſeiner umwölkten Stirn, wenn gleich ſeine Haltung ſo majeſtätiſch wie ſonſt war. Nach den erſten Begrüßungen trat er mit dem Admiral in eines der hohen Bogenfenſter und ſagte:

„Ich habe heute den König noch einmal an ſein mir in Italien gegebenes Verſprechen erinnert, mir das Großmeiſterthum von San Jago zu verleihen. Er gab mir abermals ausweichende Antworten; ich forderte dar⸗ auf die Erlaubniß, mich auf meine Güter zurückzuziehen, welche mir ohne jede Schwierigkeit ertheilt wurde. Ich