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Admiral den Blick auf die Thür richtete, welche in den Saal führte, in dem ſich der König aufhielt, ſah er aus dieſer den großen Feldherrn Gonſalvo de Cordova her⸗ auskommen. Dieſen hatte er in der letzten Zeit ziemlich oft angetroffen; da jetzt einer der geiſtlichen Herren zur Audienz eingelaſſen wurde, fand er auch heute Zeit, einige Worte mit dem Ritterfürſten zu wechſeln.
Dieſer hatte während eines ruhmvollen und wech⸗ ſelreichen Krieges Neapel für Ferdinand von Arragonien erobert. Jene Kämpfe waren von den Franzoſen, Italie⸗ nern und Spaniern mit aller jener ritterlichen Romantik geführt worden, welche die Letzteren aus ihren Mauren⸗ kriegen mit auf den hesperiſchen Boden hinübernahmen. Turniere, Zweikämpfe und Herausforderungen hatten ſtattgefunden; in ihnen, ſo wie in den Schlachten war Gonſalvo de Cordova ſtets der Tapferſte der Tapfern, der großmüthigſte Sieger geweſen. Seine Klugheit in den dann folgenden Unterhandlungen und bei dem end⸗ lichen Friedensſchluße hatte dem König noch mehr genützt, und dieſer ihn darauf zum Vicekönig des neu eroberten Neapels eingeſetzt. Vier Jahre lang hatte er dieſen Po⸗ ſten mit Ruhm und Glanz verwaltet; dann rief auch ihn die argwöhniſche Klugheit Ferdinand's davon zurück, und ſandte einen anderen Statthalter nach Neapel. Bei ſei⸗ ner Heimkehr wurde Gonſalvo von dem ganzen ſpaniſchen


