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fernen, welches Ferdinand ſchon lange gegen die Regen⸗ tenfähigkeit Columbus hegte. Sein unter wirklich trau⸗ rigen Umſtänden von Jamaica an die Herrſcher gerichteter Brief trug ein ſolches Gepräge der Niedergeſchlagenheit, und entwickelte dabei ſo ſchwärmeriſche Pläne, daß der König behauptete, darnach auf eine geiſtige Störung bei ſeinem Verfaſſer ſchließen zu müſſen. Sein Nachfolger Ovando ſtand hoch in der königlichen Gunſt. Wenn ſein Verfahren auch die Indianer mit dem gänzlichen Unter⸗ gange bedrohte, ſo waren doch die ſpaniſchen Ueberſiedler ſehr damit zufrieden, und er war durch dieſe Erpreſſungen im Stande, weit mehr Einkünfte in den königlichen Schatz zu liefern, als dies bisher hatte geſchehen können. Dies paßte dem immer geldbedürftigen Könige vortrefflich, und ſo dachte er wahrſcheinlich niemals ernſthaft daran, Co⸗ lumbus wieder in ſeine Statthalterſchaft einzuſetzen. Fer⸗ dinand beging dann auch die ſchreiende Ungerechtigkeit, ihm die Einkünfte vorzuenthalten, welche ihm durch die früheren Verträge zugeſichert waren. ZJe reichlicher ſich die Einkünfte aus der fernen Colonie geſtalteten, je we⸗ niger geneigt war der König, dieſe Verträge buchſtäblich zu erfüllen. Eine ſo unermeßlich reiche Belohnung ſchien ihm für einen Unterthanen ganz unpaſſend, und zuletzt war er ungroßmüthig genug, dem Admiral vorzuſchlagen,


