Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Abſchied von Chriſtof Columbus, um dieſen nicht wieder zu ſehen. Ihr Geſtirn war im Aufſteigen, dasjenige des ergrauten Seehelden im Untergehen begriffen. Eine große Zukunft lag vor allen Dreien. Amerigo war beſtimmt, ſeinen Namen einem Welttheil aufzuprägen und dieſen dadurch für alle Zeiten in dem Munde von Millionen leben zu laſſen. Fernando Cortez errang durch Blutver⸗ gießen und Hinterliſt die ſtolze Würde, nach der ſeine heißeſte Begier ſtrebte— um ihrer nach einiger Zeit wie⸗ der durch die mißtrauiſche Klugheit König Ferdinand's beraubt zu werden, welcher ihm wie Columbus mit Un⸗ dank lohnte. Bartolomäus Las Caſas gewann durch ſein der edelſten Humanität geweihtes Streben die unver⸗ gänglichere, ſtrahlendere Krone des Ruhms, der Freund und Vertheidiger einer ganzen unterdrückten und leiden⸗ den Bevölkerung genannt zu werden. Ewige Ehre auch ſeinem Namen, der mit der Geſchichte der Urbewohner Amerikas ſo eng verwebt iſt!—

Als die mildere Jahrzeit herangebrochen war, ge⸗ lang es endlich Columbus, in kleinen Tagereiſen Sego⸗ via zu erreichen, und ſich dem Könige vorzuſtellen. Er wurde von dieſem mit großer Artigkeit und mit ſchönen Worten empfangen, auf welche indeſſen keinerlei bemer⸗ kenswerthe Thaten folgten. Die Ereigniſſe der letzten Reiſe hatten nicht beigetragen, das Mißtrauen zu ent⸗