Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Kräfte vertheidigen. Kein Hinderniß ſoll mich aufhalten. Ich will die Fahne des Glaubens voran tragen und Ruhm, Gold und Ehre erringen— oder untergehen!“

Er hatte die Hand an ſein Schwert gelegt. Colum⸗ bus ſagte mit einem Lächeln, dem einige Bitterkeit nicht fehlte:

„Alle Schwierigkeiten erſcheinen uns vom ſichern Zimmer aus leichter zu überwältigen, als wir es draußen auf dem Felde der Gefahr finden. Doch liegt die Erfül⸗ lung Eurer kühnen Hoffnungen im Reiche der Möglich⸗ keit, und darum dürft Ihr an ihnen feſthalten.“

„Bis zu meiner letzten Stunde!“ rief Cortez. „Mein Leben und mein Vermögen iſt der Einſatz in dem hohen Spiel— die Würde des Vicekönigs des Goldlan⸗ des der Gewinn, nach dem ich trachte!“

„Die Verbeſſerung des Looſes der Eingeborenen des weſtlichen Indiens ſoll der Zweck meines Daſeins ſein, denn ſie ſind die Gepeinigten und Unterdrückten!“ rief Las Caſas, deſſen Beruf, der Fenelon Spaniens zu werden, ſchon jetzt auf ſeiner freien Stirn zu leſen war. Die Wangen der beiden jungen Männer glühten in dem feurigen Enthuſiasmus, mit dem ſie die Aufgaben beſeel⸗ ten, die ſie ſich geſtellt hatten. Amerigo Vespucci mahnte endlich zum Aufbruche, da die Zeit koſtbar ſei und zur „llerſeitigen Abreiſe dränge. Die drei Männer nahmen