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umgebenden Purpurgewand für einen der uralten Ein⸗ ſiedler aus den Wüſten Syriens oder Egyptens hätte hal⸗ ten können. Der feſtgeſchloſſene Mund gab die nämliche, düſtere Entſchloſſenheit kund, welche ſich auf der umwölk⸗ ten, kahlen Stirn und in den zuſammen gezogenen Brauen ausſprach. Endlich richtete Timenes ſeine lange, hagere Geſtalt auf, legte die Pergamentrolle auf den einfachen Tiſch vor ihm und ſagte in einem Ton, der jedoch we⸗ niger entſchieden klang, als Ferrer ihn zuvor gehört hatte:
„Es iſt mir über die Angelegenheit des Reduan Benegas bereits Bericht erſtattet worden, doch habe ich mich noch einmal genau darüber unterrichtet, damit ihm in keiner Hinſicht Unrecht geſchehe. Allein die Beſchul⸗ digungen gegen ihn ſind nur zu ſehr gerechtfertigt. Wenn Du ſagteſt, daß ſie unerwieſen ſind, ſo verläugneteſt Du die Wahrheit. Er wird die Strafe ſeines tadelns⸗ werthen Beginnens erleiden müſſen.“
„Laßt mich Euch erinnern, hochwürdiger Herr,“ ſprach der Steinſchneider beſcheiden,„daß die Königin Euch Barmherzigkeit anempfahl.“
„Ich wünſche ſie walten zu laſſen,“ ſprach der Cardinal,„doch dürfen die ſtrengen Befehle gegen alle jene Sendlinge aus Afrika nicht umgangen werden, wel⸗ che ihre noch unter uns weilenden Glaubensbrüder zu ſo


