Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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Alle dieſe Ausgaben werden bald hundertfältig er⸗ ſetzt werden, ſprach Columbus.Ich habe auf Hiſpa⸗ niola reiche Bergwerke entdeckt; es werden die goldenen Schachte von Ophir ſein, mit deren Erzeugniſſen Kö⸗ nig Salomo den Tempel von Zeruſalem ſchmückte. Meine Auffindung von Hinterindien iſt ſchon in der Offenba⸗ rung Johannis und im Jeſaias verkündet worden, und ich bin der feſten Meinung, daß ich auf dieſer meiner nächſten Reiſe jenen glückſeligen Landſtrich antreffen werde, der uns als das Paradies bezeichnet iſt, wo un⸗ ſere erſten Eltern wandelten und ſündigten.

Wieder beſeelte ihn die Begeiſterung, welche er oft kundgab, wenn er von jenen Angelegenheiten ſprach, mit denen er ſich ſeit mehreren Jahrzehenden praktiſch und theoretiſch ſo vorwiegend beſchäftigt hatte. Jetzt wurde Don Gonſalvo de Cordova gemeldet, und wenige Au⸗ genblicke ſpäter trat dieſer ein, ganz ſo ritterlich ſchön, ſo prächtig angethan, ſo edel liebenswürdig in Worten und Bewegungen, wie man ihn von jeher gekannt hatte.

Der Ruhm des edlen Ritterfürſten hatte in den letzten Jahren durch ſeine Kriegsthaten in Italien einen großen Zuwachs erhalten. Dieſes Land war in jenen Tagen die Schule der Staatskunſt und das große Thea⸗ ter, auf dem die Beſitzer der Throne und ihre Feldherren ihre Streifzüge unternahmen, um ſich jene blühenden Städte und Landſtriche zur Erweiterung ihrer Macht